Auf dieser Seite finden Sie alle Meilensteine in der Geschichte unseres Vereins. Weitere Informationen zu allen Jahrgängen sind in der Festschrift zum 50-jährigen Vereinsbestehen aufgeführt.

Eine Übersicht zu allen Ex-Majestäten finden Sie auf unsere Seite

Ex-Majestäten

Unsere Jungschützen finden Sie auf dieser Seite

Jungschützenpaare

 

Die Gründer unserer Schützenbruderschaft

Reinhard Stickling, Manfred Schierl (†),  Arnold Edenfeld

 

„Im Jahre 1952 konnten wir nicht ahnen, dass aus unserem sportlichen Wettkampf, einen selbstgebastelten Vogel von der Stange zu schießen, eine Schützenbruderschaft wächst, die aus dem Gemeindeleben der Sürenheide nicht mehr wegzudenken ist.“

(Vorwort der Gründer aus der Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum)

1952 - Bienenstich, Pudding und keine Königin

Auf dem Weg zur Wideischule sprechen die drei Schüler Reinhard Stickling, Manfred Schierl und Arnold Edenfeld über einen sportlichen Wettkampf. Ihr Vorbild: Das Vogelschießen wie es in der Region bei Schützenfesten üblich ist.

1952 machen die drei Jungs ernst:

Ein selbstgebastelter Vogel aus Pappe wird auf der Wiese hinter der Schmiede von Klemens Stickling aufgestellt. Statt einem Gewehr wird eine Armbrust verwendet, die Manfred Schierl sich heimlich bei seinem Bruder „ausgeliehen“ hatte.

Die Reste des Vogels sichert sich Arnold Edenfeld und wird damit König im Reich der drei Schützen.Eine Königin wählt der Schüler nicht, der Abschuss soll trotzdem gefeiert werden.

Mit Bienenstich und Sprudel, beides mit dem Fahrrad aus der Bäckerei von Heinrich Stickling (heute Waldklause) geholt, klingt das „1. Sürenheider Schützenfest“ im Büro der Schmiede aus.

 

Dieses Foto entstand 1953 vor dem Abmarsch zum Vogelschießen am Bräuckenbusch.

Die Anfänge

Reinhard Stickling und Manfred Schierl mit dem selbstgebastelten Vogel

Schießmeister Manfred Schierl

1953 - Der erste Kassenbestand, 14 Schützen und ein neuer Standort

Bereits im Folgejahr sollte das Schießen, nun in etwas größerer Form, erneut stattfinden. Vor der Veranstaltung fand daher eine Versammlung statt. Die Teilnehmer: Mehrere Mitschüler und -schülerinnen der drei Gründer.

 

Das Vogelschießen fand dieses Mal am Bräuckenbusch statt, ein Waldgebiet, das zum Hof Otterpohl gehörte. Ein eigens dafür hergerichtete Platz, gesäubert und abgesteckt, bildete die Kulisse für das zweite Sürenheider Schützenfest, an dem bereits 14 Schützen teilnahmen.

Trotz zahlreichem Beschuss aus dem Luftgewehr fiel der Vogel zunächst nicht. Erst Christoph Brummel, der gerade auf dem Rückweg vom Hochamt war und eigentlich gar nicht zu den Schützen zählte, „erlegte“ den Adler mit seinem Jagdgewehr. Der Preis für den Schuß: 15 DM, die den Grundstock des Kassenbestandes der Schützen bildete.

Nachdem der Vogel wieder aufgehangen wurde, konnte sich Manfred Schierl am Ende durchsetzen. Zu seiner – und damit ersten – Königin nahm er Maria Reineke.

Den Abschluss des Tages bildete eine Feier in der festlich geschmückten Schmiede. Mit Unterstützung von Klemens und Margarethe Stickling wurde Bier ausgeschenkt und Musik gespielt. Alle Nachbarn und zahlreiche Gäste feierten mit, aus dem Spaßwettkampf hatte sich ein Schützenfest entwickelt. 

54 Schiessen

1954

Das Vogelschießen findet zum dritten Mal statt und wird damit, einem ostwestfälischen Sprichwort folgend, zur Tradition.

Erstmals treffen sich die Aktiven vor dem Fest um von Klemens Böckenhüser das richtige Antreten und Marschieren zu lernen.

Die Zahl der Aktiven und Festbesucher wächst, die Räumlichkeiten werden eng.

1955

Das Jahr der Meilensteine

Neuer Name

"Dreiländereck"

Neues Festgelände

"Isselhorster Straße"

Erstes Zeltfest

Geliehen von "Siekhänschen"

Musik

Spielmannszug Avenwedde und Avenwedder Blaskapelle

Mitglieder

55 aktive Schützen

Presse

"Die Glocke" berichtet erstmals ausführlich über das Fest

1956

Der 1. Vorstand wird gewählt

56.2

1957

Die neue Fahne wird eingeweiht.

1958

Mitgliedschaft

Unser Verein wird ordentliches Mitglied im Zentralverband der historischen deutschen Schützenbruderschaften e. V.

Präses

Pfarrvikar Georg Wagner wird der erste Präses unserer Bruderschaft.

Kugelfang

Ein neuer, den Vorschriften entsprechender Kugelfang wird aufgestellt.

Gewehrauflage

Unter Führung von Manfred Schierl wird in der Schmiede Stickling eine Gewehrauflage gebaut. Sie ist, mit einigen Änderungen, auch heute noch in Gebrauch.

1959

Präses

Der neue Sürenheider Pfarrvikar Waldemar Joachimsky löst Dr. Georg Wagner ab.

Erweiterung

Steigende Besucherzahlen machen eine Festplatzerweiterung unumgänglich. Landwirt Junkerfeuerborn stellt eine zweite Wiese, die, getrennt durch einen Bachlauf, an das vorhandene Festgelände anschließt.

Schießsport

Eine Schießsportgruppe wird unter der Leitung von Josef Pieper aufgebaut.

1962

10-jähriges Vereinsbestehen

Die Jubiläumsfeier steht unter keinem guten Stern.Durch die Insolvenz des Zeltverleihers steht unsere Bruderschaft plötzlich ohne Festzelt da. Es gelingt uns mit Hilfe des Insolvenzverwalters ein kleineres Zelt auszuleihen, das wir allerdings selber auf- und abbauen müssen.

Festwirt Wilhelm Ohlmeyer stellt den Platz dafür auf seinem Hof zur Verfügung. Wir dürfen außerdem den Saal und die sanitären Anlagen nutzen.

Aus der Not entsteht das erste Schützenfest mitten in der Sürenheide, das Vogelschießen selber findet noch an alter Stelle statt.

Eine Jungschützengruppe wird gegründet.

Erfahren Sie hier mehr ihrer Entwicklung:

Geschichte Schießsport

 

1967

1969

Neues Festgelände

Der Kugelfang wird vom alten Festgelände abgefahren…

… und auf dem neuen Gelände aufgestellt.

Nach langwierigen Gesprächen stellt uns Johannes Westerbarkei schließlich vorübergehend einen Festplatz am Zollhausweg zur Verfügung.

Wir unterzeichnen Ende Januar den Pachtvertrag für eine Fläche von ca. 6 Morgen.

Mit der Verlegung des Festgeländes musste auch die Marschroute für den Schützenfestsamstag neu geplant werden. Die Gaststätte „Dreiländereck“ sollte bei der Route berücksichtigt werden und bildete ab da den Ort zum Antreten der Schützen und den Empfang des Königs.

 

1972

20-jähriges Vereinsjubiläum

1974

Unsere Bruderschaft wird in das Vereinsregister eingetragen.

Geschäftsführender Vorstand: Heinrich Meier zu Verl, Manfred Schierl, Reinhard Stickling und Hans Schumacher.

1977

25-jähriges Vereinsjubiläum

1982

Nach 25 Jahren wird die erste Vereinsfahne durch eine neue ersetzt und am Schützenfestsonntag geweiht.

1987

Der neue Schießstand in der ehemaligen Wideischule wird feierlich übergeben.

Das Gebäude pachtet die Bruderschaft von der, damals noch, Gemeinde Verl.

Im Vorraum finden sich auch heute noch die Bilder aller Ex-Majestäten

1991

Am 14. November verstirbt unser Brudermeister Heinrich Meier zu Verl im Alter von 68 Jahren. 29 Jahre stand er unserer Bruderschaft vor, hat sie sicher geführt und stark geprägt.

22 Jahre nach dem Umzug unseres Festgeländes an den Zollhausweg läuft unser Pachtvertrag dort aus.

Auf der Ecke Königsberger Straße/Brummelweg wird ein idealer Platz gefunden, der uns durch unsere aktiven Schützen Hugo und Hildegard Adrian zur Verfügung gestellt wird.

Die mit rund 25.000 DM veranschlagte Umbauphase wird maßgeblich von den Schützen, den angrenzenden Nachbarn und ansässigen Firmen getragen.

1992

1998

Am 12. Oktober verstirbt unser Ehrenbrudermeister und Mitbegründer Manfred Schierl plötzlich und unerwartet.

2002

50-jähriges Vereinsjubiläum

Der Vorstand im Jahre 2002

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